Schulentwicklungsprogramm

Das Gymnasium Ottobrunn erhielt 2003 den Status der Modus-Schule durch die Stiftung Bildungspakt (2003 bis 2007) und wurde 2007 in das Microsoft Innovative Schools Program aufgenommen. Schulentwicklung hat an der Schule eine lange Tradtion.

Der 2016 realisierte Neubau setzt die wesentlichen Schulentwicklungschwerpunkt der Schule räumlich in Form von offenen Lernclustern, digitaler Ausstattung sowie einer zum Lernen einladenden Lernumgebung um.

Diese Markenzeichen haben Eingang in das Leitbild gefunden, das 2016 einstimmig von Lehrerkonferenz, Elternbeirat, Klassensprechern mit SMV sowie vom Schulforum verabschiedet wurde. Die Formulierung der Vision der Schule war Grundlage des neuen Raumkonzepts und ist auch in das Konzept zur Erziehungspartnerschaft eingegangen: „Das Gymnasium Ottobrunn verfolgt die Vision, die Schülerinnen und Schüler auf eine erweiterte Selbstständigkeit vorzubereiten. Dies erfolgt durch Verstärkung des individualisierten, team- und selbstorganisierten Lernens mit den Werkzeugen der Gegenwart in allen Jahrgangsstufen durch Etablierung eines Lebensraums Schule“.

Weitere Grundlagen für unsere Ziel- und Handlungsvereinbarungen sind interne und externe Evaluationen. Seit 2007 findet jährlich im Januar unter allen Schülerinnen und Schüler eine anonyme Befragung statt. Die Fragen wiederholen sich jedes Jahr, zugleich werden ggf. neue Fragen aufgenommen, so aktuell z.B. Fragen zu den Lernlandschaften. Eine Befragung der Mitarbeiter fand 2014 und 2019 statt. Eine Befragung der Eltern wurde mit dem Konzept zur Erziehungspartnerschaft vereinbart und 2018 durchgeführt.

Die unterrichtliche Umsetzung der Vision braucht Zeit, die zunächst auf fünf Jahre angesetzt ist, und folgt eher dem agilen, denn dem traditionellen Projektmanagement.
Die vor dem Hintergrund der identifizierten Handlungsfelder neu zu implementierenden Ziele kann der Kurzfassung des SEP aus dem Schuljahr 17/18 entnommen werden, die in 18/19 um Ziele der Fachschaften ergänzt wurde.

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