business@school GOes digital – Ottobrunner Schüler gewinnen business@school-Schulentscheid mit kreativerGeschäftsidee

Schüler des Gymnasiums Ottobrunn sichern sich mit „HTSPT“, einem Rauchmelder für den Einsatz in Wäldern, den Einzug in den digitalen Landesentscheid der Bildungsinitiative business@school

Ottobrunn, 08. Mai 2020. Eine Präsentation der eigenen Geschäftsidee unter den prüfenden Blicken der Jury und vor Publikum – so läuft ein Schulentscheid der Phase III von business@school normalerweise ab. Aber schwierige Zeiten erfordern kreative Lösungen. Deshalb wurde der Schulentscheid des Gymnasiums Ottobrunn ins Virtuelle verlegt. Drei Teams gingen ins Rennen um die beste Geschäftsidee, am Ende konnte ein Team mit seiner Idee „HTSPT“ (Aussprache: Hotspot), einem Rauchmelder für den Einsatz in Wäldern, den Schulentscheid gewinnen. Die glücklichen Sieger – Laura Haug (17), Lea Haug (17), Sophia Müller (16), Marc Rodig (17), Emanuel Schmitt (17) sowie Alexander Wolters (17) – vertreten unsere Schule damit beim ebenfalls digitalen Landesentscheid der Bildungsinitiative der Boston Consulting Group (BCG) am 27. Mai.

Eine Idee haben, die passende Marktlücke aufspüren und einen Businessplan ausarbeiten – auch ohne die Corona-Pandemie ist der Anspruch, dem sich die Schüler in Phase III von business@school stellen, hoch. In den letzten Wochen überwanden die Teilnehmer darüber hinaus die Herausforderung der Schulschließungen: Sie feilten an ihren Teilaufgaben allein zu Hause. In beispielhafter Teamarbeit kommunizierten sie über digitale Tools miteinander, mit ihren Betreuern und Lehrkräften. So entstanden beeindruckende Businesspläne: Von “Shortcom”, der marktreifen „App für Shortcuts“, über “YourSkate”, der „persönlichen Skatepark App“, bis hin zu “HTSPT”, dem „Rauchmelder für den Einsatz in Wäldern“. Die Teams präsentierten ihre Geschäftsideen live in einer Videokonferenz. Im Anschluss stellten sie sich den Fragen der Jury.

Ein Schuljahr lang praktisches Wirtschaftswissen: Schritt für Schritt zur eigenen Geschäftsidee

Die Idee der Jungunternehmer ist aussichtsreich: Waldbrände gehören zu den größten Naturkatastrophen weltweit und bringen nicht nur verheerende Folgen für die Natur, sondern auch für die Tierwelt sowie den Menschen. Im Zuge des Klimawandels haben Waldbrände deutlich an Bedeutung gewonnen. Seien es die regelmäßig wiederkehrenden Buschbrände in Australien, Waldbrände in Kalifornien oder auch die in Deutschland enorm zunehmende Waldbrandquote. Bei der Minderung der Schäden kommt es besonders auf eine frühe Erkennung an! Deshalb haben die Schüler „HTSPT“, einen Rauchmelder für den Einsatz in Wäldern entwickelt, der schon vor dem Ausbruch eines offenen Feuers eine Brandentstehung detektieren kann.

Gut geschult für künftige Herausforderungen

Aus Sicht der Lehrkräfte haben alle Teams umfassend von der Teilnahme an business@school profitiert: „Das Feilen an der eigenen Geschäftsidee hat den Schülern sehr viel Spaß gemacht. Jeder Einzelne ist selbstbewusster geworden. Alle haben gelernt, wie viel sie als Team erreichen können – sogar, wenn man sich nicht persönlich treffen kann und von anderen Methoden Gebrauch machen muss. Auf diese Erfahrungen können sie auch in ihrem späteren Berufsleben zurückgreifen.“

Doch zunächst gilt es, sich für den nächsten Schritt vorzubereiten: Sollten sich die Schulsieger auch beim digitalen Landesentscheid durchsetzen, können sie am 22. Juni 2020 (Termin unter Vorbehalt) beim business@school-Deutschlandfinale in München um den Gesamtsieg konkurrieren. Wir sind gespannt und drücken dem Team „HTSPT“ die Daumen!

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